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Montag, 24 August 2015 00:00

Berlin Kobra Ladies trotz dezimiertem Kader erfolgreich

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Ohne 8 Spielerinnen, ohne Offense Coordinator und ohne Head Coach mussten die Berlin Kobra Ladies zu ihrem ersten Spiel nach der Sommerpause antreten. Die Reise nach Hamburg stand schon unter ungünstigen Vorzeichen und wurde durch eine fehlerhafte Busplanung seitens des Dienstleisters psychologisch nicht einfacher.

 

Davon ließen sich die Spielerinnen dann aber nicht mehr viel anmerken. Bereits im ersten Offense Drive der Kobra Ladies konnte #24 Suse Erdmann zum ersten Mal die Endzone der Hamburgerinnen finden. Die anschließende 2-Point Conversion schlug fehl. Nach einem holprigen Start der Defense bekam diese die Hamburger Offense immer besser in Griff. Am Ende des Spieles sollten für Hamburg lediglich 147 Offense Yards zu Buche stehen. WR #9 Johanna Braun war es noch im ersten Quarter, die von QB #14 Jennifer Schupetta mustergültig bedient wurde und zum 14:0 (2PC gut) in die Hamburger Endzone gelangte. Das zweite Quarter bot das gleiche Bild. Die Offense der Berlinerinnen bewegte den Ball stetig über das Feld. Nachdem zwei Touchdowns durch Strafen der Berlinerinnen zurückgepfiffen wurden konnte Suse Erdmann zum 22:0 (2PC durch Johanna Braun) erhöhen. Kurz vor der Pause war es erneut Erdmann, die zum Halbzeitstand von 30:0 erhöhte.

Die zweite Halbzeit wurde mit durchlaufender Uhr gespielt. Das war dem Umstand geschuldet, dass der Bus, mit dem die Berlinerinnen angereist waren, aufgrund von Lenkzeiten bereits um 17 Uhr wieder aus Hamburg abfahren musste. In dieser Spielzeit war es erneut Suse Erdmann, die den Anschlußtouchdown der Hamburg Amazons mit einem starken Lauf zum Endstand von 36:8 konterte. Punkt 16:57 Uhr erfolgte der Abpfiff und nach dem obligatorischen Abklatschen im Jogging-Stil sprinteten die Berlinerinnen in den Bus.

Head Coach Tom Balkow zum Spiel: „Als erstes möchte ich den Hamburg Amazons danken, dass sie uns aufgrund der Probleme mit unserem Busunternehmen so entgegen gekommen sind. Das ist nicht selbstverständlich. Ansonsten habe ich mit unserem Offense Coordinator Sven Endruhn das Spiel am Liveticker verfolgt. Wenn man selber nicht vor Ort sein kann, ist das immer etwas aufregend. Nichts desto trotz haben wir mit Coach Jan Meseck jemanden, der ohne Probleme die Offense führen kann und dies heute getan hat. Coach Imke Steinmöller ist nicht umsonst Defense Coordinator der Nationalmannschaft. Hier habe ich mir erst recht keine Sorgen gemacht. Durch die fehlenden Spielerinnen war unsere Personaldecke nicht sehr groß, aber wir haben gut gespielt und sind als Team aufgetreten. Nach 6 Wochen Pause und für einige Spielerinnen eine kräfteraubende Europameisterschaft ist es immer etwas schwierig, wieder in den Liga-Alltag zu finden. Dies haben wir aber als Mannschaft gut gemeistert und ich blicke sehr positiv auf das kommende Wochenende, wenn wir nach Kiel reisen und die Vorrunde abschließen.“

Letzte Änderung am Freitag, 04 September 2015 21:14

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